Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern – Definition, Geschichte und Bedeutung

Der 15. Dezember ist in Deutschland ein besonderer Tag für Literaturliebhaber und Weihnachtsfans – es ist der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern. An diesem dezemblichen Aktionstag werden Menschen dazu eingeladen, eine kreative und umweltfreundliche Alternative zum klassischen Weihnachtsbaum zu schaffen. Statt einen echten Tannenbaum aufzustellen, stapelt man einfach Bücher zu einer weihnachtlichen Baumform auf.

Was ist der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern?

Der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern ist ein moderner, bundesweit anerkannter Aktionstag, der sich an alle richtet, die eine praktische, nachhaltige und kreative Alternative zum klassischen Weihnachtsbaum suchen. Dieser Ehrentag wurde im Jahr 2020 von Sven Giese, dem Betreiber des Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt, ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine originelle Erfindung, die bisher niemand anderem eingefallen war und die sich perfekt in die Reihe der vorweihnachtlichen Dezember-Aktionstage einfügt.

Wann wird der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern gefeiert?

Der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern findet jedes Jahr am 15. Dezember statt. Das Datum wurde bewusst in der Vorweihnachtszeit gewählt, um zeitlich nicht mit anderen weihnachtlichen Feiertagen zu kollidieren. So unterscheidet sich der deutsche Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern vom US-amerikanischen National Christmas Tree Day am 8. Dezember und dem Look for an Evergreen Day am 19. Dezember.

Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern – Definition, Geschichte und Bedeutung

Woher kommt die Idee zum Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern?

Die Ursprünge des Tages liegen in der modernen Lebensrealität vieler Menschen begründet. Der Tag richtet sich speziell an diejenigen, die sich bislang nicht zum Kauf eines klassischen Weihnachtsbaums entschließen konnten – sei es aus Zeitmangel, finanziellen Gründen oder praktischen Überlegungen wie dem ständigen Verlieren von Tannennadeln. Der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern bietet eine wunderbare Lösung für dieses Problem.

Warum ist der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern nachhaltig?

Ein wesentlicher Aspekt des Tages ist der Gedanke der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Anstatt einen lebenden Baum zu fällen oder einen Kunststoffbaum zu erwerben, nutzt man einfach Bücher aus der eigenen Bibliothek. Diese bestehen zwar aus Papier – und somit letztendlich aus Holz – doch handelt es sich um eine Wiederverwertung bereits vorhandener Objekte. Nach den Feiertagen können die Bücher problemlos wieder ins Regal zurückgestellt werden. Dies spart Ressourcen und bietet eine elegante Lösung für alle, die Wert auf umweltbewusstes Feiern legen.

Wie baut man einen Weihnachtsbaum aus Büchern?

Die Konstruktion eines Weihnachtsbaums aus Büchern ist einfacher, als man vielleicht denken könnte, und bietet zugleich großen gestalterischen Spielraum.

Schritt 1: Bücher sammeln und vorbereiten

Zunächst sollten Sie ausreichend Bücher sammeln. Ob alte oder neue Bücher sind dabei Geschmackssache – wichtig ist, dass Sie diese vor dem Aufbau gründlich abstauben. Die Menge der Bücher bestimmt die Höhe des fertigen Baums.

Schritt 2: Das Fundament schaffen

Das Fundament des Bücherbaums besteht aus einem Kreis aus sechs bis zehn etwa gleich dicken Büchern. Diese Basis sollte besonders stabil sein, da sie das gesamte Gewicht der oberen Bücherlagen tragen muss. Falls einzelne Bücher nicht perfekt zusammenpassen, können dünnere Taschenbücher zur Korrektur verwendet werden.

Schritt 3: Schichtweise aufbauen

Nun beginnt das eigentliche Stapeln. Mehrere Schichten von Büchern werden übereinander gelegt, wobei jede Schicht etwas schmäler als die darunter liegende sein sollte. Dies erzeugt die typische Weihnachtsbaumform – breit unten, spitz oben. Hierbei ist es essentiell, auf die Stabilität der Konstruktion zu achten, damit der Baum nicht umkippt.

Schritt 4: Dekoration anbringen

Ist die gewünschte Höhe erreicht, kann die festliche Dekoration beginnen. Lichterketten, Christbaumkugeln und ein großer Weihnachtsstern auf der Spitze verwandeln den Bücherbaum in ein weihnachtliches Kunstwerk. Wichtig: Aus Sicherheitsgründen sollten Kerzen vermieden werden. LED-Lichterketten sind die bessere Wahl, da Papier und Feuer nicht zusammenpassen. Unter dem Baum kann sogar eine kleine Weihnachtskrippe platziert werden.

Die Vorteile des Weihnachtsbaums aus Büchern

Der Weihnachtsbaum aus Büchern bietet eine Reihe praktischer Vorteile:

Kostengünstig: Der Baum kostet nichts, da Bücher bereits vorhanden sind.

Platzsparend: Die Größe kann nach verfügbarem Platz variiert werden – vom kleinen Regal-Baum bis zur raumhohen Installation.

Umweltfreundlich: Keine Abholzung, keine Entsorgung nach den Feiertagen notwendig.

Kreativ: Der Baum ist ein persönliches DIY-Kunstwerk, das die individuelle Bibliothek widerspiegelt.

Praktisch: Nach Weihnachten werden die Bücher einfach wieder ins Regal zurückgestellt – ohne lästiges Nadelnverlieren oder Entsorgungsaufwand.

Der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern als Kulturgut

Der 15. Dezember ist nur einer von vielen vorweihnachtlichen Aktionstagen im Dezember. Neben dem Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern gibt es den Tag des Adventskalenders (1. Dezember), den Tag der Spekulatius (2. Dezember), den Tag der Dominosteine (3. Dezember), den Tag des Christstollens (10. Dezember), den Tag der Zimtsterne (11. Dezember) und den Tag der Schneekugel (14. Dezember). Zusammen bilden diese Tage einen bunten Adventskalender an kuriosen Feiertagen und zeigen die kulturelle Bedeutung der Vorweihnachtszeit.

Ein Tag für kreative und nachhaltige Weihnachtsfans

Der Tag des Weihnachtsbaums aus Büchern ist mehr als nur ein Aktionstag – er ist eine Einladung zur Kreativität, Nachhaltigkeit und literarischen Liebe. Er zeigt, dass Weihnachten nicht immer traditionell sein muss und dass die schönsten Dinge oft aus den einfachsten Mitteln entstehen. Ob Sie bereits Bücherliebhaber sind oder zum ersten Mal einen Weihnachtsbaum aus Büchern bauen möchten, der 15. Dezember bietet die perfekte Gelegenheit, diese wunderbare Alternative zu entdecken und zu genießen.

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